Vedes Anleihe
Interview

3 Fragen an…

Hans-Jürgen Münch, geschäftsführender Gesellschafter der Royalbeach Spielwaren und Sportartikel Vertriebs GmbH

BOND POINT: Herr Münch, Ihre Anleihe ist nach wie vor in der Platzierung. Wie war bisher die Nachfrage?

Münch: Mit unserer Emission Ende Oktober/Anfang November 2011 haben wir den denkbar schlechtesten Zeitraum erwischt – da hilft kein Drumherumreden. Die Investoren wollten damals nichts von Mittelstandsanleihen wissen. Vielleicht haben wir auch unsere Mittelverwendung nicht ganz schlüssig kommuniziert. Jetzt gibt es wieder sehr erfreuliche Kontakte von institutioneller Seite. Wir bringen am 30. März auch unsere vorläufigen Zahlen 2011. Wir haben alle Planungen und Vorgaben erreicht oder übertroffen. Das wird den Investoren zusätzliche Sicherheit geben, dass die Royalbeach-Anleihe mit 8,125 % ein gutes Investment und vor allem eine sichere Geldanlage ist.

BOND POINT: Eines Ihrer Ziele war, mit dem größten deutschen Discounter nach Nordamerika zu expandieren. Was ist aus den Plänen geworden?

Münch: Wir sind in der glücklichen Lage, dass wir „voll durchfinanziert“ sind und unsere Vorhaben aus dem operativen Cash Flow und Bankenfinanzierung bestreiten können. So auch unsere USA-Expansion, die sehr erfolgreich angelaufen ist. Hier werden wir bereits im 1. Quartal 2012 erste nennenswerte Umsatzbeiträge verbuchen können. Auch unser zweites Feld für das die Mittel der Anleihe verwendet werden, unsere Expansion in Freizeitanwendungen mit LED-Technologie, ist schon angelaufen. Mit den zusätzlichen Mitteln aus der Anleihe wird uns der Ausbau dieser Bereiche dann noch schneller und schlagkräftiger gelingen.

BOND POINT: Eine weitere Mittelverwendung ist der Rückkauf von Gesellschafteranteilen. Das klingt erst einmal ungewöhnlich…

Münch: Richtig ist, dass wir die Gesellschaftsanteile wieder vollständig auf der Gründerfamilie konzentrieren wollen. Wir waren, sind und bleiben ein erfolgreiches Familienunternehmen – auch 2011 wieder mit schönem Umsatz- und Gewinnwachstum. Dass wir diesen Schritt auch über einen Anteile Rückkauf mit Mitteln der Anleihe unterstützen wollen, muss man im Zusammenhang mit unserer uns selbstauferlegten Ausschüttungssperre bzw. –begrenzung auf maximal 20 % des Jahresüberschusses sehen. Durch die gleichzeitige fortlaufende Thesaurierung erhöht sich die Sicherheit für unsere Investoren signifikant. Institutionelle Investoren haben mir mehrfach versichert, dass diese Mittelverwendung aus Investorensicht in Ordnung ist und sinnvoller als die oft anzutreffenden Umschuldungen.

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Metalcorp Group B.V.

Mittwoch, 19. Juni 2013 um 15:00 Uhr

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Karlie Group GmbH

Dienstag, 18. Juni 2013 um 15:00 Uhr

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