Vedes Anleihe
Interview

3 Fragen an…

Johannes Heckmann, Vorstand der Nabaltec AG

2. Februar 2012

BOND POINT: Herr Heckmann, Nabaltec gehört zu den Pionieren der Mittelstandsanleihen mit der Emission im Oktober 2010 am Bondm der Börse Stuttgart. Wie fällt Ihr Zwischenfazit nach fast 1,5 Jahren aus?

Heckmann: Am wichtigsten ist das Zwischenfazit für die Investoren, und ich denke, sie können zufrieden sein: Unsere Anleihe hat den ersten Zinszahlungstermin passiert und notierte nahezu durchgehend deutlich über 100. Gleichzeitig hat sich das Unternehmen sehr gut weiterentwickelt. Wir haben für 2011 einen Umsatz von 128 - 131 Mio. Euro prognostiziert und würden dann mit einem Rekordwert abschließen. Als Ertragsziel (auf Basis EBIT) wurden 12 Mio. Euro kommuniziert. Wir sind mit unseren Produkten noch breiter positioniert und konnten auch unsere Marktposition auf dem Weltmarkt weiter festigen. Deshalb sind wir für die Zukunft stabil und sicher aufgestellt.

BOND POINT: Konkret: Welche Investitionen haben Sie mit den Mitteln aus der Anleihe umgesetzt?

Heckmann: Die Investoren haben uns 30 Mio. Euro zur Verfügung gestellt. Diese konnten wir gezielt nutzen für den weiteren Kapazitätsausbau und die Beseitigung von Engpässen - sowohl bei umweltfreundlichen funktionalen Füllstoffen als auch bei unseren Vorprodukten für die technische Keramik. Darüber hinaus wurde in die Optimierung der Infrastruktur investiert, besonders hinsichtlich der Energieversorgung. Also: keine Investitionsabenteuer, sondern ein gezielter Ausbau des Geschäfts, das wir am besten können.

BOND POINT: Bei neuem Finanzbedarf werden Sie dann wieder am Anleihe-Markt aktiv?

Heckmann: Aus heutiger Sicht ist das nicht notwendig. Wir sind sehr stark im Cashflow, das konnten wir auch 2011 wieder unter Beweis stellen. Wenn doch größerer Investitionsbedarf entstehen sollte, beispielsweise für Akquisitionen, dann haben wir eine Reihe an Möglichkeiten: Aktie, Anleihe oder klassische Außenfinanzierungen.

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